F2 Sx 140

Ronald M.
http://surfspullen.nl/p/archief/archief....board=1800&merk[5]=37

Flessi hat ihn gefahren und damit Siege errungen, mir hat er unzählige schöne Surftage beschert. Ich fahre das Brett jetzt seit zweieinhalb Jahren und werde es auch nicht mehr hergeben.
Mein Revier ist ein Binnensee, dementsprechend kenne ich mich mit böigen Bedingungen aus.
Ich habe verschiedenste Bretter über die Jahre gehabt und bin letzten Endes beim F2 hängen geblieben.

Der SX stammt aus der F2 Slalomreihe. Mit gerade mal 7 Kg ist er leichter als manch ein Freemover oder Waveboard.

Einsatzbereich:
Mit 77 cm Breite gehört er in dieser Volumenklasse unter Slalomboards eher zu den schlankeren, was sich vor allem in Kabbelwasser angenehm bemerkbar macht.
Standardmäßig ist eine 58 Northshore Finne dabei, die tatsächlich wie im Surftest festgestellt, nicht funktioniert. Keine Ahnung was sich der Finnenhersteller dabei gedacht hat, ständige Spinouts führen irgendwann zur Frustration.
Deshalb habe ich dem Brett 3 neue Finnen spendiert. Eine 62er, eine 50er und eine 45er.
Dies erweitert den Einsatzbereich des SX enorm. In rauen Bedingungen profitiert er von der 45er, bei Low Wind wird er durch den 62erPrügel aus dem Wasser gehebelt.
Gemäß der Finnenbandbreite, lässt sich der SX mit Segeln von 6 bis 11qm bestücken.
Ich habe ein 10.5er, 8.1er,6.7er drauf gefahren.

Angleiten:
Formulaboards schaffens einen Tick schneller, aber der Rest wird im An- und Durchgleiten gnadenlos versägt.
Große Finne, Volumen im Heck und das geringe Gewicht, lassen den SX Passiv und Aktiv im Low Wind Bereich als erstes Gleiten und über die Piste fliegen.
Warscheinlich durch die Doppelkonkaven bleibt dieser Zustand auch in Windlöchern lange erhalten und ist in böigen Gebieten von besonderem Vorteil.

Kontrolle
„out of control“ Mit 62er Finne bei 5 Bft, das geht wohl nicht lange gut. Deshalb kleinere Finne runter und die Kontrolle ist wieder hergestellt.
Allgemein lässt sich sagen, das das Speedpotential leicht aus dem Brett zu kitzeln ist.
Auch bei Vollspeed bleibt der Druck auf beide Beine gleichmäßig verteilt.
Der SX läßt sich auch gut in Kabbelwasser kontrollieren, Probleme mit einsticheln der Nase hatte ich keine. Wie gesagt, wird es zu ruppig, wirkt eine kleinere Finne Wunder.
Man kann das Fahren genießen ohne das es langweilig wird, da sich das Brett eher direkter anfühlt.

Leistung:
Mal abgesehen von den guten an- und durchgleit Eigenschaften komme ich nun zum Höhelaufen.
Der Kurs den man einschlagen kann liegt in etwa genau zwischen Formula und Freeride Brett.
Ich fühle mich auf allen Kursen wohl, das Brett macht alles mit ob Upwind, Downwind oder Halbwindkurs. Dies erhöht den Spaßfaktor enorm, da z.B. ein reines Formula Board auf Halbwind nicht schön zu fahren ist.

Fazit:
Der SX bietet für jeden etwas. Ich kann ihn für Leistungsorientierte Freerider, Freeracer und Binnensurfer absolut empfehlen. Ein Freerace Board mit starken Freeride Qualitäten.
lexus
soll das ein erfahrungsvericht sein oder schlicht werbung?
Thorsten
ist hier ja die rubrik "material-test". ich finds gut, dass mal wieder jemand was schreibt
MattesAC
naja, guter Bericht, ich werde mir das Board zwar nicht zulegen, aber hört sich schon gut an!!
rotti
habe den sx 105 l ´05 eine echte renn semmel fahre 8,3qm und 6,8qm dazu, einfach der reinste wahnsinn...