Bjoern
So - ich versuche jetzt auch mal die Fahreindrücke von meinem etwas pummelig geratenen Spielzeug zu schildern:
Der Twister ist zurzeit mein einziges Surfbrett. Ich habe Ihn mir als Kompromiss zwischen meinen damaligen Tiga Freex 281 und Tiga Freecarve 61 gekauft.
Ich fahre das Brett (bzw. versuche) mit Segeln von 4,7 bis 7,4 qm. Ab 5,3 qm kann man den Twister gut fahren. Mit kleineren Segeln macht er jedoch keinen Spaß. Das Brett bietet durch die enorme Breite eine große Windangriffsfläche und tendiert beim 4,7er dazu unkontrollierbar abzuheben.
Der Twister gleitet mit etwas anpumpen flott an (merke keinen Unterschied zu dem großen Tiga) und wird auch für einen Freestyler recht schnell. Das Brett liegt sehr "hart" auf dem Wasser und bei Kabbelwasser braucht man gute Knie. Dies vermittelt eine gewisse Sportlichkeit, die ich an diesem Brett schätze.
Wer mit dem Brett lange Strecken heizen möchte, der muss sich noch an die für einen Freestyler typische Schlaufenposition gewöhnen. Man steht nicht auf der Kante sondern mehr Zentral auf dem Deck.
Der Twister ist besonders gut dazu geeignet um neue Manöver wie die Powerhalse zu lernen. Er verträgt sowohl weite als auch enge Radien (lässt sich quasi auf der Stelle drehen) und liegt immer recht stabil im Wasser und gleitet gut durch.
Wer auf diesem Brett Wenden möchte, sollte auf jeden Fall die schnelle Wende beherrschen. Trotz 117 Litern säuft die Brettnase ab, sobald man nur den Fuß auf sie stellt. Man sollte also möglichst immer einen schnellen Schritt um den Mast machen (oder einfach Halsen fahren *g*).
Der Twister ist mit einer 24er Freestylefinne ausgestattet. Mit der Serienfinne läuft das Brett nicht besonders gut höhe und auf langen Geraden hat man häufig Spinouts. Wer dieses Brett nicht nur zum Freestylen nutzt, der sollte auf jeden Fall eine größere Finne montieren. Die kleien Freestylefinne verträgt kaum Druck.
Wer mit dem Brett Springen möchte, hat wohl das große Los gezogen. Bei kleinster Kabbelwelle springt das Board fast von allein. Das will schon was bedeuten, wenn selbst ich es schaffe die Finne aus dem Wasser zu bekommen. Ich habe in der Vergangenheit immer wie auf dem Wasser festgeklebt gesurft
Zur Verarbeitung:
Das Brett macht einen sehr soliden Eindruck trotz geringem Gewicht. Der Standlack ist schön griffig und die Schlaufen sehr bequem (keine Ahnung ob die im Surftest andere Schlaufen hatten oder die einfach nur falschrum festgeschraubt hatten).
Fazit:
Der Kauf des Twisters war eine sehr gute Entscheidung. Es macht Spaß das Brett zu fahren und auch mal was neues auszuprobieren. Bei zu stark werdendem Wind stößt das Brett an seine Grenzen. Ich habe mich daher entschlossen noch nach einem kleineren Waveboard aussschau zu halten. Es wird wohl nie ein Board geben, mit dem man den gesamten Windbereich abdecken kann.
Das sind ein paar Eindrücke zu meinem Twister. Falls sich noch Fragen zu diesem Brett ergeben, bitte ich diese zu stellen.
Hang Loose
Björn
Der Twister ist zurzeit mein einziges Surfbrett. Ich habe Ihn mir als Kompromiss zwischen meinen damaligen Tiga Freex 281 und Tiga Freecarve 61 gekauft.
Ich fahre das Brett (bzw. versuche) mit Segeln von 4,7 bis 7,4 qm. Ab 5,3 qm kann man den Twister gut fahren. Mit kleineren Segeln macht er jedoch keinen Spaß. Das Brett bietet durch die enorme Breite eine große Windangriffsfläche und tendiert beim 4,7er dazu unkontrollierbar abzuheben.
Der Twister gleitet mit etwas anpumpen flott an (merke keinen Unterschied zu dem großen Tiga) und wird auch für einen Freestyler recht schnell. Das Brett liegt sehr "hart" auf dem Wasser und bei Kabbelwasser braucht man gute Knie. Dies vermittelt eine gewisse Sportlichkeit, die ich an diesem Brett schätze.
Wer mit dem Brett lange Strecken heizen möchte, der muss sich noch an die für einen Freestyler typische Schlaufenposition gewöhnen. Man steht nicht auf der Kante sondern mehr Zentral auf dem Deck.
Der Twister ist besonders gut dazu geeignet um neue Manöver wie die Powerhalse zu lernen. Er verträgt sowohl weite als auch enge Radien (lässt sich quasi auf der Stelle drehen) und liegt immer recht stabil im Wasser und gleitet gut durch.
Wer auf diesem Brett Wenden möchte, sollte auf jeden Fall die schnelle Wende beherrschen. Trotz 117 Litern säuft die Brettnase ab, sobald man nur den Fuß auf sie stellt. Man sollte also möglichst immer einen schnellen Schritt um den Mast machen (oder einfach Halsen fahren *g*).
Der Twister ist mit einer 24er Freestylefinne ausgestattet. Mit der Serienfinne läuft das Brett nicht besonders gut höhe und auf langen Geraden hat man häufig Spinouts. Wer dieses Brett nicht nur zum Freestylen nutzt, der sollte auf jeden Fall eine größere Finne montieren. Die kleien Freestylefinne verträgt kaum Druck.
Wer mit dem Brett Springen möchte, hat wohl das große Los gezogen. Bei kleinster Kabbelwelle springt das Board fast von allein. Das will schon was bedeuten, wenn selbst ich es schaffe die Finne aus dem Wasser zu bekommen. Ich habe in der Vergangenheit immer wie auf dem Wasser festgeklebt gesurft
Zur Verarbeitung:
Das Brett macht einen sehr soliden Eindruck trotz geringem Gewicht. Der Standlack ist schön griffig und die Schlaufen sehr bequem (keine Ahnung ob die im Surftest andere Schlaufen hatten oder die einfach nur falschrum festgeschraubt hatten).
Fazit:
Der Kauf des Twisters war eine sehr gute Entscheidung. Es macht Spaß das Brett zu fahren und auch mal was neues auszuprobieren. Bei zu stark werdendem Wind stößt das Brett an seine Grenzen. Ich habe mich daher entschlossen noch nach einem kleineren Waveboard aussschau zu halten. Es wird wohl nie ein Board geben, mit dem man den gesamten Windbereich abdecken kann.
Das sind ein paar Eindrücke zu meinem Twister. Falls sich noch Fragen zu diesem Brett ergeben, bitte ich diese zu stellen.
Hang Loose
Björn
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