TimmaY
Red Bull Big Days
Youngster Philip Köster überflügelt die Konkurrenz auf der eiskalten stürmischen Ostsee bei der 2. Auflage der Red Bull Big Days
20. November 2008:
Nach zwei Monaten Warten war es endlich soweit, die zweite Auflage der Red Bull Big Days nutzte den ersten fetten Nordweststurm vor Weißenhaus an der Ostsee. War es im letzen Jahr Rock `n Roll was die besten Windsurfer Deutschlands in diesem Event zeigten, konnte man die heute gebotene Action ohne Übertreibung Heavy Metal nennen: Doppelloops, verdrehte Pushloops und als Premiere an der Ostsee, ein Pushloop into Frontloop, bestaunten die zahlreichen Zuschauer. Das alles bei einem Mix aus kühlen acht Grad Luft- und Wassertemperatur, Hagelschauer, Sonnenschein und böigen sieben bis acht Windstärken.
32 Starter gingen früh am Morgen in der Vorrunde an den Start um den Weg in die Hauptrunde zu schaffen. Um Punkt zwölf fiel der Startschuss zum Hauptevent in dem die 12 Besten des Vorjahres auf die 12 Sieger der Vorrunde trafen.
Von Beginn an beeindruckte der gerade mal 15-jährige Philip Köster (Gran Canaria). Selbst die schwierigsten Moves hatte das Bewegungstalent sicher im Griff. Und das, obwohl er die aus seiner Wahlheimat Gran Canaria gewohnte Boardshort an der eiskalten Ostsee gegen seinen dicksten Neoprenanzug eintauschen musste. Andy Wolff (München), Matze Bade (Kiel) und Vorjahressieger Lars Gobisch (Kiel) blieben ihm bei seiner Titeljagd hart auf den Fersen. Mit dem höchsten und ersten Doppelloop des Tages schaffte Lars Gobisch den Einzug ins Finale. So blieben für Andy Wolff und Matze Bade der Kampf um den dritten Platz.
Doch im kleinen Finale lief es für Andy Wolff, der vorher mit extrem hohen Frontloops beeindruckte, nicht mehr ganz so gut: „Ich war einfach müde, das war verdammt anstrengend“ so Andy nach dem Heat. Lange Wellenritte und hohe Pushloops sicherten damit Matze Bade den dritten Platz. Im Finale standen sich danach alt gegen jung, Local gegen Wahlspanier gegenüber. Nach neun hart umkämpften Minuten brachten radikalere Sprünge Phillip den Sieg. „Unglaublich, das Niveau und die Bedingungen hier an der Ostsee waren viel besser als ich es erwartet hatte. Umso mehr freue ich mich über meinen Sieg. Im nächsten Jahr bin ich sicher wieder dabei. Allerdings bringe ich mir dann noch einen dickeren Anzug mit.“ so Phillip nach der Siegerehrung.
Zum Abschluss des Tages schickte Regattaleiter Holger Lass alle Teilnehmer noch einmal zu einer gemeinsamen Supersession auf das Wasser. Mit Leon Jamaer (Kiel) holte sich auch hier ein Youngster mit einem extrem hohen und verdrehten Pushloop den Sieg.
Damit war auch der zweite echte Wave Contest an der deutschen Ostseeküste ein voller Erfolg. Die Red Bull Big Days waren die perfekte Chance für den radikalen Windsurf Nachwuchs zu zeigen was ihn im steckt.
Rangliste:
1.Platz: Philip Köster, 2. Platz: Lars Gobisch, 3.Platz: Matze Bade, 4. Platz Andy Wolff
Youngster Philip Köster überflügelt die Konkurrenz auf der eiskalten stürmischen Ostsee bei der 2. Auflage der Red Bull Big Days
20. November 2008:
Nach zwei Monaten Warten war es endlich soweit, die zweite Auflage der Red Bull Big Days nutzte den ersten fetten Nordweststurm vor Weißenhaus an der Ostsee. War es im letzen Jahr Rock `n Roll was die besten Windsurfer Deutschlands in diesem Event zeigten, konnte man die heute gebotene Action ohne Übertreibung Heavy Metal nennen: Doppelloops, verdrehte Pushloops und als Premiere an der Ostsee, ein Pushloop into Frontloop, bestaunten die zahlreichen Zuschauer. Das alles bei einem Mix aus kühlen acht Grad Luft- und Wassertemperatur, Hagelschauer, Sonnenschein und böigen sieben bis acht Windstärken.
32 Starter gingen früh am Morgen in der Vorrunde an den Start um den Weg in die Hauptrunde zu schaffen. Um Punkt zwölf fiel der Startschuss zum Hauptevent in dem die 12 Besten des Vorjahres auf die 12 Sieger der Vorrunde trafen.
Von Beginn an beeindruckte der gerade mal 15-jährige Philip Köster (Gran Canaria). Selbst die schwierigsten Moves hatte das Bewegungstalent sicher im Griff. Und das, obwohl er die aus seiner Wahlheimat Gran Canaria gewohnte Boardshort an der eiskalten Ostsee gegen seinen dicksten Neoprenanzug eintauschen musste. Andy Wolff (München), Matze Bade (Kiel) und Vorjahressieger Lars Gobisch (Kiel) blieben ihm bei seiner Titeljagd hart auf den Fersen. Mit dem höchsten und ersten Doppelloop des Tages schaffte Lars Gobisch den Einzug ins Finale. So blieben für Andy Wolff und Matze Bade der Kampf um den dritten Platz.
Doch im kleinen Finale lief es für Andy Wolff, der vorher mit extrem hohen Frontloops beeindruckte, nicht mehr ganz so gut: „Ich war einfach müde, das war verdammt anstrengend“ so Andy nach dem Heat. Lange Wellenritte und hohe Pushloops sicherten damit Matze Bade den dritten Platz. Im Finale standen sich danach alt gegen jung, Local gegen Wahlspanier gegenüber. Nach neun hart umkämpften Minuten brachten radikalere Sprünge Phillip den Sieg. „Unglaublich, das Niveau und die Bedingungen hier an der Ostsee waren viel besser als ich es erwartet hatte. Umso mehr freue ich mich über meinen Sieg. Im nächsten Jahr bin ich sicher wieder dabei. Allerdings bringe ich mir dann noch einen dickeren Anzug mit.“ so Phillip nach der Siegerehrung.
Zum Abschluss des Tages schickte Regattaleiter Holger Lass alle Teilnehmer noch einmal zu einer gemeinsamen Supersession auf das Wasser. Mit Leon Jamaer (Kiel) holte sich auch hier ein Youngster mit einem extrem hohen und verdrehten Pushloop den Sieg.
Damit war auch der zweite echte Wave Contest an der deutschen Ostseeküste ein voller Erfolg. Die Red Bull Big Days waren die perfekte Chance für den radikalen Windsurf Nachwuchs zu zeigen was ihn im steckt.
Rangliste:
1.Platz: Philip Köster, 2. Platz: Lars Gobisch, 3.Platz: Matze Bade, 4. Platz Andy Wolff
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