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Aufriggen: Segelaufbau
hier kommt es auf den richtigen „TRIMM“ an! Dein teures neu gekauftes Markensegel kann, wenn falsch aufgeriggt, sich zu einem störrischen unhandlichen Flattertuch entwickeln. Moderne Segel bekommen dabei nur übers Vorliek ihre Grundspannung, wobei man unter Umständen schon mal richtig am Tampen ziehen muss. Nur keine Angst, das da was kaputtgehen könnte! Wenn man den Tampen um den Trapezhaken wickelt, geht’s einfacher.
Beim Aufriggen von großen Segeln drauf achten das sich so wenig wie möglich Falten und Knicke bilden. Kann man vermeiden indem man den Mast soweit von Hand einschiebt bis es nicht mehr weitergeht. Anschließend fädelt man einen langen Tampen durch Base und Vorlieköse und zieht das Segel mit einem Rutsch bis Anschlag.
Trimmschot spannen
Trimmschot spannen

Ebenso beim Abbauen: Tampen irgendwo ins Top einfäden und um einen Baum oder Abschleppöse deiner Karre und den Mast mit einem Rutsch rausziehen. (Windrichtung beachten, ein Segel ohne Mast fliegt schnell mal durch die Gegend)
Noch ein spezieller Tipp: Beim einfädeln des teilbaren Mastes in die Masttasche kann es passieren das man bei Segeln mit Variotop zu weit einschiebt, dann bekommt man das Hütli oben nicht mehr drauf. Jetzt sollte man nicht den Fehler machen und unten am Vorliek den Mast wieder zurückziehen! Dabei kann evtl. die untere und obere Hälfte des Mastes etwas auseinanderrutschen. Beim anschliessenden spannen des Vorlieks rutscht der dann aber erfahrungsgemäß auch nicht mehr zusammen, bedingt durch die Biegekurve der Masttasche. Geht man dann so aufs Wasser bei ordentlichem Hack machts knack. ….sch… billig Mast heisst es dann meist… und das Segel ist auch noch im A…h, zumindest en Loch in der Masttasche

Noch ein Wort zu den Trapeztampen: Je nach aufgezogener Segelgrösse sollten die Tampen auch mit verstellt werden !! ( Drum sind die Dinger ja verstellbar ) Muss man z.B. die Gabel für ein kleineres Segel 20 cm kürzer machen, gehören die Tampenenden jeweils ca. 10 cm vor. Das ist ganz entscheidend über Lust oder Frust auf dem Wasser. Viele vernachlässigen diese Feineinstellungen und wundern sich dann über Blasen an den Händen , da ständig mit einer Hand (meist der Masthand) der verkehrte Druckpunkt nachreguliert werden muss. Wenn alles perfekt eingestellt ist muss man zumindest für ein paar Sekunden während der Fahrt beide Hände von der Gabel nehmen können (geht nur bei kleinen Wellen).

- Board startklar machen:
gucken ob Mastfuss Finne und Lüftungsschraube fest verschraubt sind. mehr ist nicht nötig. Die Fussschlaufen sollten nicht durch den Transport plattgedrückt sein. Das kann man verhindern indem man vorher Tennisbälle unter jede Schlaufe klemmt.

Informationen zum Autor
Name: DrMorewind
E- Mail: DrM@surftoday.de
Website: http://www.more-wind-surfing.de


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